Unser Netzwerk

Angefangen hat es mit einer Idee, 70m Netzwerkkabel, einem achter Shurecom Switch (würg), zwei Rechnern und einem Server.

Als die ersten Teile der Schweiz mit ADSL ausgerüstet wurden, hatte uns das Breitbandfieber bald erfasst. Doch leider wurden die ländlichen Gegenden zuletzt erschlossen, zu diesen gehörte auch unser Standort. Als wir hörten das ISDN Anschlüsse über eine andere Telefonzentrale, die bereits ADSL tauglich seien, geführt werden, haben wir zugeschlagen und unser Netz angeschlossen.

Aller Anfang ist langsam. 512kBit down und 128kB upload. Manche denken sicher das reicht, sie haben Recht, zumindest bis man sich daran gewöhnt hat. Leider gewöhnt man sich sehr schnell daran. Wir starteten mit drei Rechner an unserem Netz, jetzt sind es zwanzig und weitere kommen hinzu. Mit der steigenden Anzahl der Rechner musste auch die ADSL-Leitung mehr bieten. Wir sind nun bei 2.4 Mbit und hoffen auf weitere Erhöhungen unseres Providers.

Ab in die Luft hiess es diesen Sommer. Weitere Rechner wollen an unser Netz, also: Strassen aufreissen, Freileitungen Bauen... Nein, wir leben ja in der Schweiz, bis hier so etwas bewilligt wird, gibt es Windows XP Pro gratis als Freeware. Also haben wir uns auf dem Wireless-Markt umgesehen. Nach stundenlangen Datenblätter wälzen und etwa fünfzehn Liter Kaffee, konnten wir uns für einen Chipsatz entscheiden. Atheros war aufgrund der 108 Mbit Datenrate unser Favorit. Warum wir uns dann schlussendlich für D-Link entschieden möchten wir auf dieser Seite darlegen.

Der Backbone musste wegen Kapazitätsmangels Anfangs 2005 auf eine 1GBit Leitung aufgestockt werden nun klappt's auch wieder mit den Nachbarn. Die Verteilung der 1Gbit Signale werden zwei DGS-1005D von D-Link eingesetzt. Nun werden auch die Haupt PC's mit GLan Karten ausgestattet. Mal sehen wie es dann läuft, oder vieleicht auch rennt.

 

Unsere Server

Die Namen unserer Server wurden einmal an einem schönen Sommertag durch eine gemütliche Runde aus einer Bierlaune heraus festgesetzt.

Die Server waren ein wichtiger Teil unseres Netzwerkes. Angefangen hatte alles mit "Bruce", der am Anfang den fantasievollen Namen "Server1" trug und dann wegen seines Stromhungers (11 SCSI Platten 180Watt Verbrauch Idle) nach einem Hai benannt wurde. Mittlerweile wurde er jedoch eingeschläfert.

Gefolgt von "Crush", der früher, wie könnte es auch anders sein, "Server2" genannt wurde. Der Name "Crush" stammt von einer Schildkröte aus "Finding Nemo" ab und war der erste richtige Fileserver, der für alles andere zu schwach war. Er machte manchmal komische sachen, da er früher mal draussen auf dem Balkon stand. Bei +30 Grad im Sommer und -20 im Winter wurde er manchmal etwas unstabil. Seit einiger Zeit läuft er nun aber auf einem Linksys NSLU2 und steht in unserem Serverraum.


Aus "Server3" wurde dann "Dory". Wer "Finding Nemo" kennt, weiss dass Dory vor allem durch ihre Vergesslichkeit auffällt, was sich leider manchmal auch auf den Server übertrug. Manchmal sind aus unerklärlichen Gründen einfach Daten verschwunden. Wir fragen besser nicht, wer Admin war ;-)

"Niels", unser vierte Server, hat nie einen anderen Namen getragen, da er erst später dazu kam. Er lief von Anfangs an auf einem Linksys NSLU2 und ist dementsprechend unspektakulär, da er seine Arbeit immer pflichtbewusst verrichtet.

Ein wichtiges Glied in unserem Netzwerk ist "Nemo", der für den Schutz der Kinder zuständig ist. Er arbeitet vor allem als Proxyserver für die Kinder und muss sich deshalb erst jede Seite genaustes ansehen, was nicht immer zu beneiden ist. Der läuft natürlich mit Debian Linux Woody ;-)

Das Rückgrad jedes Netzes sind die Switches. Am Anfang setzten wir überall Switches von Surecom ein, was, wie sich im nachhinein herausstellte, ein Fehler war. Mittlerweile wurden alle durch Planet-Switchs ersetzt.

Zuletzt zum Kopf des Netzes, dem Router. Da es bei unserem Provider ein Sonderangebot gab, haben wir uns für einen Zyxel Router entschieden, der anfangs z.T. Probleme machte, mittlerweile aber ganz gut funktioniert.